Baktash Saidi [Pro. Deutscher Meister I.K.B.O]

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Ich heiße Sie herzlich auf den Internetseiten des CHAMPIONS GYM Willkommen.

Wir bieten professionelles Training in den Bereichen: Kick-/Thaiboxen, Kick-/Thaiboxen für Kinder und
Fitnessboxen.

Unsere Stärken liegen in unserem persönlichen Engagement, der Liebe zum Sport und einem Training wie es sich für Champions gehört!


Champions-Gym

Baktash Saidi
Rölsdorfer Str. 1-3
52355 Düren – Lendersdorf

Info:
Tel.: +49 (0) 151- 12483072
Tel.: +49 (0) 2421- 306680
info@baktash-saidi.de

Eine Anfahrtsskizze finden Sie hier


Termine/News:


02.04.2011 Champions-Battle-Night in Düren
15.10.2011 Champions-Battle-Night in Düren
05.12.2010 Champions-Gym Weihnachtsfeier

Clips/Videos:

Champions-Gym Part 1
Champions-Gym Part 2
Champions-Gym Nehat
Champions-Fight-Night 2008 Teil 1
Champions-Fight-Night 2008 Teil 2
Champions-Battle-Night 2009
Champions-Battle-Night 2010
Credibil (Azad+Manuellson+La Honda+Tiger)

PRESSE


DN-Zeitung (Juni 2008)

Der Tiger zeigt seine Krallen
Düren Nachricht , Nummer 149 . Samstag , 18 .Juni 2008

Der 23-jährige Dürener Baktash Saidi ist neuer Deutscher Profi – Meister im Thaiboxen. Klarer 3 : 0 Punktsieg gegen den Ukrainer Maxim Federkov.

Düren . Der „ afghanischer Tiger „ hat seine Krallen gezeigt: für den Dürener Kampfsportler Baktash Saidi ist ein Traum in Erfüllung gegangen. in Duisburg hat ersten Profi –Titel gewonnen, die Deutsche Meisterschaft der IKBO in der klasse bis 69 Kilogramm.
In einem harten, aber jederzeit fairen Kampf gegen Maxim Federkov, in Szenekreisen besser als „Ukrainischen Knochenbrecher „ bekannt, setzte sich Baktash Saidi Klar nach fünf Runden durch. Alle drei Punktrichter hatten den Dürener als Sieger auf ihrer Listen. In den fünf zu absolvierenden Runden über jeweils drei Minuten gingen beide Kämpfer hohes Tempo. Spätestens in diesem Moment wusste der Dürener, dass sich das harte Training der Vorbereitung gelohnt hatte. Drei bis vier Stunden täglich stand Baktash Saidi im Trainingsraum, bereitete sich akribisch auf seinen Gegner vor und passte seine Kampfstrategie an. Dazu fuhr der Dürener sogar mehrmals in die Niederlande, um dort mit seinem Teamkollegen, dem Weltmeister Mark Vogel, und weiteren Topkämpfern der Szene zu trainieren. Kein Wunder, dass Baktash Saidi auf alle Aktionen seines ukrainischen Gegner die passende Antwort fand und den Ring verdientermaßen als Sieger verließ. Die nächsten Ziele: Der 23-jährig träumt von EM- und WM- Kämpfen und dem Sprung als kämpfen nach Japan. Dort genießt Thaiboxen einen ähnlich hohen Stellenwert wie Fußball in Deutschland.
Was ist Thaiboxen? In der Fausttechnik ähnelt die thailändische Nationalsportart dem normalen Boxen, er gänzt durch einen Rundschlag sowie den Einsatz von keinen, Füßen und Ellenbogen. Früher war Thaiboxen eine Kriegskunst im Kampf Mann gegen Mann. Von Jörg Abels
.

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DN-Zeitung (Juni 2008)

Keine Angst vor Knochenbrechern
„Respekt habe ich vor jedem Gegner, Angst vor keinem “

(Dürener Zeitung , Samstag , 21. Juni 2008 , Nr. 143 , Seite 17)

Der Dürener Profi-Thaiboxer Baktash Saidi kämpft heute um den Deutschen Meistertitel gegen den Ukrainer Maxim Federkov. Drei bis vier stunden Training jeden Tag, kaum Alkohol und früh ins Bett.

Lendersdorf. Schläge ins Gesicht Knie an die Schläfe, Tritte in den Bauchbereich – wer Thaiboxen will, muss einstecken können. Vor allem die übermäßige Härte zeichnet die wohl älteste Kampfsportart der Welt aus. Der 23-jährige Baktash Saidi kann einstecken – aber auch austeilen.
Denn nicht ohne Grund ist der einzige Dürener Profi-Thaiboxer.
Bereits mit 14 Jahren begann Baktash das Thaiboxen. Nebenbei spielte er Fußball und Tischtennis, machte Ju-Jutsu. Trotz seiner vielen sportlichen Aktivitäten brachte Baktash immer gute Noten mit nach Hause. Erst au der Realschule Kreuzau, später auf der Höheren Handelsschule in Düren, wo er sein Fachabitur machte. Im Thaiboxen ging es währenddessen immer steiler nach oben. Viele gewonnene Kämpfe brachten ihm einen guten Namen im Verein, bei Trainern und den Zuschauern ein. Mit hartem und diszipliniertem Training und Siegen gegen Kämpfern mit Rang und Namen erreichte er seinen ersten großen Traum: Er qualifizierte sich für die Deutsche Meisterschaft, die er auch gewann. Doch neben seinen sportlichen Erfolgen hat Baktash Saidi nie seine Familie und seinen eigene Zukunft vergessen. Er machte eine Ausbildung zum IT- Systemkaufmann und absolvierte momentan seinen Zivildienst beim Deutschen Roten Kreuz. Seit rund vier Jahren hat Baktash Saidi keinen Trainer.
Er trainiert sich selbst im „Champions-Gym“, dem Studio, das er selbst vor knapp einem Jahr aufgebaut hat. Seine Kämpfe analysiert er selbst, holt sich Tipps von seinem Vater und zahlreichen Thaiboxer-Kollegen. Bei seinem Kämpfen kann Baktash immer auf die Unterstützung seiner Familie und Freunden zählen. Über 100 Leute feuern ihn frenetisch an. Am heutigen Samstag wird der „afghanische Tiger“, wie er im Thaiboxer-Milieu genannt wird, seinen bisher größten Kampf boxen. Es geht um den IKBO- Titel, welcher der angesehenste Deutsche Profi-Titel ist. Bei dessen Beinamen „Der ukrainische Knochenbrecher“ würden nicht weniger vor Furcht erzittern. Baktash Saidi nicht:
“ Fünf Runden á fünf Minuten wird Baktash gegen den Ukrainer im Ring stehen. „Ich bin sehr aktiv im Ring, suche immer die Entscheidung“, sagt Baktash. Seit vier Wochen hat er jeden Tag drei bis vier Stunden trainiert und sieht dem Kampf entsprechend zuversichtlich entgegen: „Ich bin körperlich, aber auch psychisch voll auf der Höhe.“ Seine professionelle Einstellung und seine eiserner Wille haben ihm schon früh den Weg in die Erfolgs spur geebnet.
Er ging nicht mit Freunden in Discos, trank kaum Alkohol und ging früh ins Bett. Diese Disziplin soll ihm auch bei dem bisher wichtigsten Kampf seiner Karriere helfen. Die Vorfreude auf den Kampf bei Baktash ist riesengroß. Wenn er den Profi-Titel gegen Federkov erboxen sollte, stehen Baktash Saidi europäische und weltweite Türen offen. Er träumt vom Europameistertitel und von Kämpfen in Japan, die für einen Thaiboxer dasselbe bedeuten, wie für einen Boxer, einen Kampf in Las Vegas auszutragen. Sein größter Traum ist jedoch ein anderer. „Wenn ich mal eine Europa- oder Weltmeisterschaftskampf austragen sollte, dann würde ich dies gerne in der Arena Kreis Düren tun“, hofft Baktash
.

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DN-Woche (Juli 2008)

„Tiger“ Baktash ist Deutscher Meister

Der Dürener Baktash Saidi ist neuer Deutscher Meister und Profi-Titelträger im Thaiboxen. In einem spannenden Finale in Duisburg setzte sich „der Afghanische Tiger“ gegen „den Ukrainischen Knochenbrecher“ Maxim Ferderkov durch. Saidi trainierte im Vorfeld drei bis vier Stunden täglich, arbeitet zeitweise sogar mit Weltmeister Mark Vogel zusammen.

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DNS-Magazine (Juli 2008)

"Manchmal werden Träume wahr. Herzlichen Glückwunsch zum Titel der Deutschen Meisterschaft im Kickboxen."

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MFN-Programmheft (Mai 2006)

"Trainingslager Thailand

Zwei Wochen bereitete sich Mark Vogel in Thailand auf seinen WBC Muay Thai Titelfight professionell vor. Im neuen Fairtex Gym sowie auch im Sitpholek in Pattaya fand Mark Top Trainer und gute Voraussetzungen für ein hartes Training.
K-1 Fighter Changpue sowie Wanlop ehemaliger Lumpini Champion standen dem Masters Fighter zur Seite.

Mit Trainingspartner Baktash Saidi vergingen die zwei Wochen wie im Flug, beide Kämpfer absolvierten 2 Trainingseinheiten pro Tag, aber auch ein bisschen Entspannung und Relaxen kamen nicht zu kurz.


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WAZ-Zeitung (Juli 2006)

„Nacht der Talente“ im Masters Gym

Am 19. August findet im Masters Gym ein Thaiboxturnier (66 bis 70 kg) statt. C- und B- Kämpfer sind dabei. Das Moto: „Nacht der Talente“. Gekämpft wird dreimal drei Minuten im Acht-Mann-Turnier nach IKBO-Regeln. Jeder Kämpfer erhält ein Startgeld von 100€, der Sieger 500€. Der Zweitplatzierte bekommt eine Ausrüstung von Example-Sports im Wert von 300€. Folgende Kämpfer sind schon gesetzt: Alex Vogel, Baktash Saidi, Sahand Dorff und Kevin Weber.

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Kirchhellener Zeitung

"Baktash kämpft auf der Brauhaus-Gala in Krichhellen und erscheint mit seinem KO Sieg in der Kirchhellener Zeitung mit Bild."

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Share-Magazin (August 2005)

"Zurück aus ... dem Trainingslager

Wir besuchen den "Afghanischen Tiger" Baktash Saidi. Der Telekom-Azubi aus Düren hat nach seinem ersten Ausbildungsjahr einen besonderen Aktiv-Urlaub eingelegt - im Trainingslager der Nationalmannschaft im Muay Thai Boxen. In dieser Disziplin ist er Deutscher Meister.
SHARE: Konnten Sie sich im Trainingslager überhaupt erholen? BAKTASH SAIDI: Die drei Wochen waren klasse. Ich habe mit zwei Europameistern und einem Weltmeister zusammen trainiert, jeden Tag Ausdauer-, Krafttraining und Sparring gemacht und viel Spaß gehabt. Das war ein Urlaub nach meinem Geschmack. Ich bin topfit zurückgekommen und freue mich jetzt richtig auf die Arbeit.
SHARE: Muay Thai Boxen - was ist das eigentlich? SAIDI: Ein Sport mit viel Tradition: Ursprünglich eine Kriegskunst für den Nahkampf, heute noch thailändischer Nationalsport, der dort so populär ist wie bei uns Fußball. Die Fausttechniken entspricht der beim normalen Boxen, ergänzt durch einen Rundschlag, der beim Boxen nicht erlaubt ist. Thaiboxer setzen auch Knie, Füße und Ellebogen ein. Sie kämpfen sehr sicher, sehr schnell und mit viel Disziplin.
SHARE: Wie verträgt sich der Kampfsport mit der Ausbildung zum IT-Kaufmann? SAIDI: Im Thaiboxen denkt man - genau wie im Beruf - strategisch. Man muss diszipliniert und fit sein, Durchsetzungsvermögen beweisen und sich seine Kräfte einteilen. Und Disziplin ist ein Wort, dass ich auch von meinem Ausbilder sehr oft höre.
SHARE: Kommt bei so viel Sport der Job nicht manchmal zu kurz? SAIDI: Im Gegenteil: Seitdem ich Sport treibe, bin ich mental entspannt und einfach besser drauf. Man geht lockerer mit Menschen um und ist auch in der Schule automatisch gut. Wer morgens vor der Arbeit schon einmal Joggen war, der weiß, dass man sich danach den ganzen Tag hellwach fühlt.
SHARE: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, bei der Telekom zu arbeiten? SAIDI: Nach dem Fachabitur habe ich zu Hause viel am PC geschraubt, ich interessiere mich für Technik. Der Beruf IT-Systemkaufmann gefällt mir, weil er Elektronik mit dem kaufmännischen Aspekt verbindet. Ich war zunächst ein halbes Jahr in der IT-Werkstatt. Am besten gefallen hat es mir aber im T-Punkt, weil man dort mit vielen Menschen zu tun hat. Die Teamarbeit fand ich super. Ich kann mir gut vorstellen, dort einmal zu arbeiten.
SHARE: Was tun Sie im Augenblick? SAIDI: Ich bin beim Betriebseinsatz in der T-Com Niederlassung in Düren und bearbeite Kundenaufträge in der Regionalen Produktionsplanung und Produktionssteuerung. Dort werden Technik, Netze und Infrastruktur für T-Systems Kunden zusammengestellt. An das Stillsitzen vorm PC muss ich mich allerdings noch gewöhnen.
SHARE: Und wann steht bei Ihnen der nächste große Boxkampf auf dem Programm? SAIDI: Im Frühjahr nächsten Jahres fliege ich nach Bangkok zur Weltmeisterschaft im Muay Thai Boxen. Das wird klasse!
SHARE: Hat man vor einem Kampf nicht ein mulmiges Gefühl? SAIDI: Früher hatte ich Angst, zu verleiren, heute nicht mehr. Ich bin gut in Form und Gegner unterschätzen mich oft, weil ich mit 1,69 Meter nicht allzu groß bin. Im Kampf zählt Strategie: Ich höre zum Beispiel auch immer auf die Trainer der Gegner, halte Augen und Ohren offen. Bei kleinen Misserfolgen denke ich nie, es sei alles aus. Ich nutze jede Chance, um zu lernen, bin zielgerichtet und lasse mich durch nichts stören - ich bin einfach nur verliebt in diesen Sport.

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DNS-Magazine (April 2005)

"Baktash Saidi boxt bei Weltmeisterschaft in Bangkok

Der 19-Jährige Dürener Baktash Saidi hat bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft im Amateur Muay-Thai Boxen in Duisburg den Meistertitel erkämpft und sich damit für die deutsche Nationalmannschaft qualifiziert.
Bürgermeister Paul Laurue gratuliert beim Empfang im Dürener Rathaus zu dem Erfolg und forderte den jungen Sportler auf: "Geben Sie uns doch bitte Nachhilfeunterricht. Was ist das eigentlich: Muai-Thai Boxen? "Ursprünglich, so erklärte Baktash Saidi, sei dieser Sport, heute noch Nationalsport in Thailand, eine Kriegskunst für den Nahkampf gewesen Trainer Ralf Oppenberg aus Lendersdorf fürhte aus, das Muai-Thai Boxen sei in der Fausttechnik wie normales Boxen, ergänzt durch einen Rundschlag der dort nicht erlaubt ist. Hinzu kommt der Einsatz von Knien, Füßen und Ellebogen.
Einmal täglich trainiert Baktash Saidi in Lendersdorf im Studio von Ralf Oppenberg. Auch die beiden Brüder und die Schwester des 19-Jährigen sind von dem Sport begeistert. Trainer Ralf Oppenberg: "Baktash hat Vorbildsfunktion. Er trainiert in Lendersdorf beide Kindergruppen."
Die Familie Saidi kam 1992 als Flüchtlinge aus Afghanistan nach Deutschland. Heute sind sie deutsche Staatsbürger. Baktash, der bei der Ankunft in Deutschland sieben Jahre alt war, spielte zunächst Fußball in verschiedenen Vereinen und brachte es zum Schiedsrichter. Als 14-Jähriger entdeckte er das Muay-Thai Boxen: "Meine Begeisterung war so groß, dass ich weitermachen wollte."
DANK AN ELTERN
Norbert Weber, Vorsitzender des Sportausschusses, freut sich als Lendersdorfer und Bezirksausschussvorsitzender besonders, "einen Deutschen Meister in Lendersdorf zu haben." Baktash Saidi. der nach Realschulabschluss und anschließendem Fachabitur auf den Kaufmännischen Schulen derzeit eine Ausbildung bei der Telekom macht, fand Worte des Dankes für seine Eltern, seine Ausbilder und seinen Trainer, "die mich alle immer unterstützt haben."

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DNS-Magazine (Maerz 2005)

Erst Tanzen - dann Boxen


Muai Thai Boxer Baktash Saidi stellte sich unserem Mitarbeiter Guido Jansen

Ob es Tiger in Afghanistan gibt, weiß Baktash Saidi nicht. „Dann bin ich halt der erste“, sagt der junge Mann. „Afghanischer Tiger“ ist der Kämpfername des jungen Mannes aus Düren. Ein Name, mit dem der 19-Jährige sehr erfolgreich ist: Baktash Saidi ist deutscher Meister im Muai-Thai-Boxen. Eine Sportart, deren Wesen auf den ersten Blick brutal erscheinen mag. Muai-Thai- auch Thai-Boxen genannt – ist dem Kick-Boxen sehr ähnlich; zumindest was den Kampf aus der Distanz angeht. Mit Schlägen und Tritten soll der Gegner bezwungen werden. Im Nahkampf liegt der Unterschied. Bei Muai-Thai ist der Einsatz von Ellenbogen und Knien erlaubt. Eine Kampftechnik, die auch bei Aggressionen auf der Straße sehr effektiv sein kann. Doch diesen Punkt lässt Baktash Saidi nicht gelten. „Muai Thai ist eine Sportart, in der sehr viel Disziplin vermittelt wird. Wir wenden unser Können außerhalb des Sports nicht an. Wir müssen uns nicht beweisen.“ Ein Missbrauch der Kampfkunst würde zudem eine Beleidigung des eigenen Trainers darstellen. Disziplin und Tradition sind – so Saidi – Eckpfeiler des Muai Thai. Die Tradition gehört für den jungen Mann, der 1992 mit seiner Familie nach Deutschland kam, fest dazu. Muai-Thai ist - im Gegensatz
zu Kickboxen – Jahrhunderte alt, hat seine Ursprünge im Krabi Krabong, der waffenlosen Kriegskunst der
Thailänder. Eine Tradition ist das Whai Kru. Das ist ein mehrere Minuten langer, ritueller Tanz vor jedem Kampf. „Mit diesem Tanz ehre ich die Sportart, meinen Trainer, meine Familie und meine Freunde“.
Disziplin spielt auch im zweiten Hobby des Kämpfers eine Rolle: Der er ist Fußball-Schiedsrichter.
„Die Disziplin des Muai Thai hilft mir in jedem Bereich des Lebens“, erklärt Saidi, der eine Ausbildung bei der Telekom macht. „Auch wenn ich im Kampf in die Ecke gedrängt werde, darf ich nicht aggressiv werden. Ich muss überlegen, wie ich die Situation löse.“ Die Einstellung gibt der 19- Jährige an andere weiter. Saidi arbeitet in seinem Trainingszentrum, der Sport Arena Düren in Lendersdorf, als Lehrer für Kinder. „Ich kann jedem nur empfehlen, sich diese Kampfkunst einmal anzuschauen. Dann wird klar, dass Muai Thai alles andere ist als wildes Schlagen und Treten.“

Angst vor Schmerzen darf der Thai-Boxer nicht haben. Ein großes Kämpferherz ist gefragt. So wie Baktash Saidi es bei der deutschen Meisterschaft gezeigt hat. Sein Trainer Nico Twint hält große Stücke auf den 19-Jährigen. „Er ist doch gerade erst im Aufbau. Er wird noch besser.“

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DN-Nachrichten (Maerz 2005)


"Baktash Saidi boxt bei Weltmeisterschaft in Bangkok

Der 19-Jährige Dürener Baktash Saidi hat bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft im Amateur Muay-Thai Boxen in Duisburg den Meistertitel erkämpft und sich damit für die deutsche Nationalmannschaft qualifiziert.
Bürgermeister Paul Laurue gratuliert beim Empfang im Dürener Rathaus zu dem Erfolg und forderte den jungen Sportler auf: "Geben Sie uns doch bitte Nachhilfeunterricht. Was ist das eigentlich: Muai-Thai Boxen? "Ursprünglich, so erklärte Baktash Saidi, sei dieser Sport, heute noch Nationalsport in Thailand, eine Kriegskunst für den Nahkampf gewesen Trainer Ralf Oppenberg aus Lendersdorf fürhte aus, das Muai-Thai Boxen sei in der Fausttechnik wie normales Boxen, ergänzt durch einen Rundschlag der dort nicht erlaubt ist. Hinzu kommt der Einsatz von Knien, Füßen und Ellebogen.
Einmal täglich trainiert Baktash Saidi in Lendersdorf im Studio von Ralf Oppenberg. Auch die beiden Brüder und die Schwester des 19-Jährigen sind von dem Sport begeistert. Trainer Ralf Oppenberg: "Baktash hat Vorbildsfunktion. Er trainiert in Lendersdorf beide Kindergruppen."
Die Familie Saidi kam 1992 als Flüchtlinge aus Afghanistan nach Deutschland. Heute sind sie deutsche Staatsbürger. Baktash, der bei der Ankunft in Deutschland sieben Jahre alt war, spielte zunächst Fußball in verschiedenen Vereinen und brachte es zum Schiedsrichter. Als 14-Jähriger entdeckte er das Muay-Thai Boxen: "Meine Begeisterung war so groß, dass ich weitermachen wollte."
DANK AN ELTERN
Norbert Weber, Vorsitzender des Sportausschusses, freut sich als Lendersdorfer und Bezirksausschussvorsitzender besonders, "einen Deutschen Meister in Lendersdorf zu haben." Baktash Saidi. der nach Realschulabschluss und anschließendem Fachabitur auf den Kaufmännischen Schulen derzeit eine Ausbildung bei der Telekom macht, fand Worte des Dankes für seine Eltern, seine Ausbilder und seinen Trainer, "die mich alle immer unterstützt haben."

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DN-Nachrichten (Maerz 2005)

"Der Sport hilft ihm auch im normalen Leben weiter

Baktash Saidi ist Deutscher Meister im Muai-Thai-Boxen. "Das hat nichts mit Schlagen zu tun", sagt der Dürener.
Ob es Tiger in Afghanistan gib, weiß Baktash Saidi nicht. " Dann bin ich eben der erste", sagt der junge Mann. "Afghanischer Tiger" ist der Kämpfername des Düreners. Ein Name, mit dem der 19-Jährige sehr erfolgreich ist:
Baktash Saidi ist Deutscher Meister im Muai-Thai-Boxen. Eine Sportart, deren Wesen auf dem ersten Blick brutal erscheinen mag. Muai-Thai - auch Thai-Boxen genannt - ist dem Kick-Boxen sehr ähnlich; zumindest was den Kampf aus der Distanz angeht. Mit Schlägen und Tritten soll der Gegner bezwungen werden. Im Nahkampf liegt jedoch der Unterschied. Im Muai-Thai ist der Einsatz von Ellenbogen und Knien erlaubt. "Muai-Thai ist eine Sportart, in der sehr viel Disziplin vermittelt wird. Außerhalb unseres Sportes wenden wir unsere Technik nicht an. Wir müssen uns nicht beweisen."
Ein Missbrauch der Kampfkunst würde zudem eine Beleidigung des eigenen Trainer darstellen. Disziplin und Tradition sind - so Saidi - Eckpfeiler des Muai-Thai. Die Tradition gehört für ihn, der 1992 mit seiner Familie nach Deutschland gekommen ist, ganz fest dazu. Muai-Thai ist - im Gegensatz zu Kickboxen beispielsweise - Jahrhunderte alt, hat seine Ursprünge im Krabi Krabong, der waffenlosen Kriegskunst der Thailänder. Eine Tradition ist beispielsweise das Whai Kru. Das ist ein mehrere Minuten langer, ritueller Tanz vor jedem Kampf. "Mit diesem Tanz ehre ich die Sportart, meinen Trainer, meine Familie und meine Freunde", sagt Saidi. "Dieser Tanz ist für mich ein Muss. Er gehört für mich dazu wie der Kampf." "Die Disziplin des Muai-Thai hilft mir in jedem Bereich des Lebens", erklärt Saidi, dei einer Ausbildung bei der Telekom macht. "Auch wenn ich im Kampf in der Ecke gedrängt werde und einen auf die Nase kriege, darf ich nicht agressiv werden. Ich muss überlegen, wie ich die Situation lösen kann."
Die Lebensart Muai-Thai hat Baktash Saidi infiziert. Deswegen fiebert er jetzt schon dem 19. März entgegen. Dann beginnt die Weltmeisterschaft in Thailand. Und der Dürener ist dabei. Der Gewinndes deutschen Meistertittels hat ihm Platz im Nationalkader beschert. "Es war mein größter Wunsch, nach Thailand zu reisen und da mal im Ring zu stehen." Die Lebensart gibt der 19-Jährige an anderen weiter. Saidi arbeitet in seinem Lendersdorfer Trainingszentrum als Lehrer für Kinder. "Ich kann jedem nur empfehlen. sich diese Kampfkunst einmal anzugucken. Dann wird klar dass Muai Thai alles andere ist als ein wildes Schlagen und Treten." Angst vor Schmerzen darf der Thai-Boxer nicht haben. Ein großes Kämpferherz ist gefragt. So wie Baktash Saidi es bei der deutschen Meisterschaft gezeigt hat. In das Finale der Klasse 69 bis 75 Kilogramm gegen einen schwereren und erfahreneren Kämpfer ist der mit einem gänzlich zugeschwollenem Auge und einem verletzten Fuß gegangen. Trotzdem hat er gewonnen. Sein Trainer Nico Twint hält große Stücke auf den 19-Jährigen. "Er ist doch gerade erst im Aufbau. Er kann noch besser werden." Und deswegen nickt Twint, als sein Schützling davon spricht, einmal Europa- oder gar Weltmeister werden zu wollen. Vielleicht wird die Stadt Düren Baktash Saidi bald auch als Weltmeister ehern. Kürtzlich hatte Bürgermeister Paul Larue den Muai-Thai-Mann ins Rathaus eingeladen, um ihn zum Deutschen Meister zu gratulieren.

Reporter: Guido Jansen


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DN-Woche (Januar 2005)

Baktash holte Titel

Baktash Saidi von der Sport Arena Düren holte jetzt den Titel des internationalen deutschen Meisters im Muay Thai Boxen nach Düren. In drei packenden Kämpfen verdiente der "Afghanische Tiger" sich den Titel hoch verdient. Die ersten beiden Kämpfe hatten Ihre Spuren hinterlassen, denn zum Finale gegen den erfahrenen Kämpfer Cathaline aus Amsterdam musste Baktash mit einem komplett zugeschwollenen linken Auge und einer Fußverletzung antreten. Was Baktash mit seinen Verletzungen im Finale geleistet hat, ließ dass Publikum und den Bundestrainer Markus Böck nur staunen. Somit ist der Weg für die Nationalmannschaft und die WM 2005 in Bankok geebnet. Die ersten Glückwünsche kamen natürlich von seinen Trainern Nico Twint und Ralf Oppenberg

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Super Sonntag (Januar 2005)

Afghanischer - Tiger "Deutscher Meister im Thai-Boxen"

Der Dürener Thai-Boxer Baktash Saidi sicherte sich jetzt den Titel des internationlen deutschen Meisters. Unter den Augen von Bundestrainer Markus Böck besiegte der "Afghanische Tiger" im Finale den Niederländer Cathaline trotz einer Fußverletzung und eines komplett zugeschwollenen linken Auges."

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